Easy-Aquarell: Der Aquarell-MalkursEasy-Aquarell: Der Aquarell-Malkurs
Unser Shop geht vom 24.12.2018 bis 05.01.2019 in Weihnachts- und Neujahrspause. Bitte planen Sie dies bei Ihren Bestellungen mit ein. Ab dem 07.01.2019 sind wir wieder wie gewohnt in alter Frische für Sie da.

Wir wünschen allen frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2019!

Aquarellpapier

Aquarellpapier bei Easy-Aquarell

Das Aquarellpapier ist ein wichtiges, wenn nicht sogar das wichtigste Material, das man zum Aquarellieren benötigt. Mit der Qualität und Oberflächenbeschaffenheit des Papiers sinkt und steigt der Erfolg eines bestimmten Motivs. Für trockene Techniken und Detailarbeiten eignen sich heiß gepresste Papiere, die sehr glatt oder gar satiniert wirken. Mit Nass-Techniken kommt man hier jedoch nicht weit. Wer viel nass in nass malt, der ist mit einem kalt gepressten, feinkörnigen bis grobkörnigen Papier gut bedient. Hier ist zudem die Grammatur, also die Papierstärke oder -dicke wichtig. Im Prinzip gilt: je nasser man malt, desto höher sollte die Grammatur sein. Das Papier wellt sich ansonsten und es bilden sich Pfützen, die unregelmäßig abtrocknen und dadurch unschöne Ränder entstehen lassen. Aquarellpapier wird daher in Grammaturen von etwa 120 g/m² bis 600 g/² hergestellt. Für Skizzen- und Reisebücher reicht oft eine Papierstärke von 120 bis 200 g/m² aus, da hier meist relativ trocken gemalt oder sogar nur mit Aquarellstiften skizziert und dann mit Wasser leicht vermalt wird. Arbeitet man jedoch auf größeren Formaten und verwendet viel Wasser, weiß man das Papier höherer Grammatur schnell zu schätzen. Die Papiere sind im Handel vorwiegend in Blockform erhältlich. Dies Papiere sind in der Regel im Block rundum verleimt und erhalten durch die Blockherstellung eine gewisse Grundspannung, so dass sie sich nicht stark wellen, wenn sie nass werden. An einer Seite oder auch in den Ecken befinden sich kleine, nicht verleimte Stellen, an denen ein Palettenmesser oder Brieföffner angesetzt werden kann, um das fertige Bild vom Block zu lösen. Wie oben schon erwähnt, unterscheidet man beim Aquarellpapier zwischen heiß gepressten und kalt gepressten Papieren. Heiß gepresste Papiere werden beim Herstellungsprozess durch eine erwärmte Rollpresse geführt und haben nahezu keine Oberflächenstruktur, sind also glatt und werden daher oft auch als satiniert bezeichnet. Kalt gepresste Papiere werden nicht erhitzt und erhalten durch das kalte Pressen ihre jeweilige Oberflächenbeschaffenheit. So unterscheidet man hier zusätzlich zwischen Feinkorn, Grobkorn, Rau, Extra Rau und Torchon. Torchon hat eine reliefartige Oberfläche, die fast wolkig wirkt. Sowohl die heiß- wie auch die kaltgepressten Papiere haben eine innere Leimung im Papier selbst, wie auch sehr oft eine Oberflächenleimung. Dadurch wird der Farbfluss kontrollierbarer und Farbe kann besser wieder abgehoben werden. Auch Maskiermedium bleibt dadurch nur auf der Oberfläche liegen und sinkt nicht tief ins Papier hinein. Die meisten Papiere werden maschinell hergestellt. Eine Besonderheit ist jedoch das handgeschöpfte Papier, das in einzelnen Bögen per Hand aus der Bütte geschöpft wird. Dieses Papier hat meist nur eine innere Leimung, jedoch keine Oberflächenbehandlung erhalten. Somit ist es schwieriger zu handhaben. Farben lassen sich schwierig wieder ablösen und Maskiermedium ist hier nicht zu verwenden, denn beim Ablösen löst sich auch das Papier mit ab und ein weiteres Malen auf dieser verletzten Stelle ist nicht möglich. Dafür ist handgeschöpftes Papier sehr exklusiv und die Motive wirken hierauf edel und speziell. Ein wichtiger Punkt ist zudem, aus welchem Material das Papier hergestellt ist. Papiere, die zu 100 % aus Hadern oder Baumwolle hergestellt sind, eignen sich am besten für die Aquarellmalerei und unterstützen die Techniken in ihrer Wirkung. Papiere aus Zellulose, also Holz, sind eher weniger gut geeignet, dafür jedoch billiger. Manche Hersteller mischen ihre Papiere, um günstig sein zu können und gleichzeitig jedoch die Vorteile von Hadernpapier bereitzustellen. Papiermühlen gibt es schon seit Jahrhunderten. Jede hat ihre Besonderheiten und stellt das Papier auf ihre eigene, traditionelle und auch innovative Weise her. So unterscheiden sich die einzelnen Marken nicht nur aufgrund der Qualität ihrer Produkte, sondern ebenso in der Beschaffenheit und den Papiereigenschaften. In unserem Shop sind Produkte jeder Preisklasse enthalten. So haben wir Blöcke aus Mischmaterial (Hadern und Zellulose), die am besten für Studienzwecke geeignet sind (Fabriano Studio). Ebenso bieten wir viele Blöcke an, die aus reinem Hadern bestehen, aber sich preislich unterscheiden (Fabriano Artistico, St. Cuthberts Waterford und Bockingford, Japico Waterford und Arches). Und für den Liebhaber des Exklusiven bieten wir das handgeschöpfte Papier der Papiermühle Moulin de Larroque an. Alle Papiere sind von hervorragender Qualität und unterscheiden sich lediglich in ihren speziellen Eigenschaften. So findet jeder sein Lieblingspapier, das den eigenen Malweisen am besten angepasst ist.

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