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Negativtechnik
Lege eine kleine Fläche in verschiedenen wässrige Grüntönen an. Dann nimmst Du andere Grüntöne und lässt sie in die noch feuchte Farbe einlaufen. An ein paar Stellen lässt Du auch Indigo einfließen. Lass die Fläche gut durchtrocknen, wobei die Farben heller werden. Nun kannst Du entweder mit einem Bleistift die Umrisse eines Zaunes leicht vorzeichnen oder Du malst frei Hand um einen imaginären Zaun herum mit einer kräftigeren Farbmischung der vorher verwendeten Farben. Nass in Nass kannst Du dann noch Akzente setzen und dunklere Stellen mit Indigo einfügen. Den Zaun kannst Du in dieser Farbe belassen oder noch ein paar Brauntöne einfügen.
In der Aquarellmalerei spricht man von Negativmalerei, wenn man helle Flächen beim Malen ausspart, die um ein noch imaginäres oder mit Bleistift vorgezeichnetes Objekt führen. Meist wird zu aller erst eine Farbfläche in zarten Farben Nass in Nass angelegt und nach dem Trocknen dann Nass auf Trocken bestimmte Motive hervorgehoben, indem man die umgebende Fläche in dunkleren Farbtönen gestaltet. Diese Technik ist nicht leicht zu lernen, da man gewissermaßen verkehrt herum denken muss.
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