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Melrose Abbey
Papier: Saunders Waterford, 300 g/m², rauh, 41 x 31 cm
Schritt 1: Mit einer hellen Mischung aus Lichter Ocker und Lichter Ocker gebrannt habe ich mit dem Verwaschpinsel die Konturen der Abtei frei Hand vorgezeichnet. Hierfür wurde ein Foto als Vorlage benutzt.
Schritt 2: Mit einer wässrigen Kobaltblau-Mischung wurde dann der Himmel laviert. An den Grenzflächen zur Abtei war ich vorsichtig, damit die hellen Konturen nicht übermalt wurden.
Schritt 3: Dann habe ich Permanent Malve mit sehr wenig Indigo gemischt und grob die Schattenbereiche des Gebäudes ausgemalt. Mit dem kleinen Rundpinsel habe ich auch die Streben in den Fenstern mit derselben Mischung gezeichnet. Beim großen Fenster ist ein kleiner Teil der Streben von der Sonne bestrahlt. Diese wurden in Lichtem Ocker gezeichnet.
Schritt 4: Mit dem größeren Rundpinsel habe ich die Bäume in den Fenstern in verschiedenen Grüntönen getupft. Dabei habe ich mit dem hellsten Grün angefangen und mit dunklerem Grün weitere Schichten auftupft (links). Den Baum im rechten Fenster habe ich in hellem Grün angelegt und von unten her in die noch feuchte Farbe dunkleres Grün einfließen lassen.
Schritt 5: Im letzten Schritt wurden mit einer intensiven Mischung aus Permanent Malve und Indigo die Details in den Schattenbereichen der Abtei gemalt.
6 Reaktionen zu “Melrose Abbey”midge
Am 04. November 2007 um 22:03 Uhr
Liebe Stephanie,
vielen Dank für Deinen Kommentar! Nur Mut! Sieh es doch als Herausforderung, Dich mit diesem Medium auseinanderzusetzen. Mit etwas Geduld und Übung bin ich mir sicher, dass Du dieses Medium beherrschen lernst. Außerdem ist keiner perfekt. Das wäre ja auch langweilig. ;-) Viel Erfolg und Spaß weiterhin beim Malen! Midge Val
Am 03. February 2008 um 12:22 Uhr
Hallo,
ich wollte fragen, wie man den Himmel danach so hell bekommt? Am Anfang ist es ziemlich dunkeblau bei dem zweiten bild, bei den dritten schon etwas heller, und am ende komplett hell? Mag sein dass die Frage dumm ist, bin eine Anfängerin;-) Vielen dank! LG Val midge
Am 03. February 2008 um 16:28 Uhr
Hallo Val,
der Himmel wurde nicht nachbearbeitet. Es kann sein, dass der Himmel im dritten Bild so hell erscheint, weil möglicherweise die Beleuchtung beim Abfotografieren anders war oder bei der Bildbearbeitung am Rechner der Himmel etwas "untergegangen" ist. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Aber an sich ist der Himmel auf dem Original genauso hell oder dunkel wie im zweiten Bild. Generell ist das Aufhellen im Aquarell eher schwierig, aber möglich z.B. durch nochmaliges Anfeuchten der Fläche und Abtupfen mit einem sauberen Papiertuch. Dies geht jedoch nur bei Farben, die nicht opak (deckend) sind z.B. bei Kobaltblau. Ultramarin ist halb-opak und würde schwerer zu entfernen sein. Ganz schlecht sieht es mit Preußischblau oder Indigo aus, die bekommt man nur durch kräftiges rubbeln mit einem Schweineborstenpinsel einigermaßen weg und die Papierfläche läßt sich danach auch nicht mehr gut übermalen, da die Struktur des Papieres beschädigt ist. Ich hoffe, ich konnte damit Deine Frage beantworten. Viele Grüße, Midge Sabrina
Am 18. February 2008 um 12:41 Uhr
das biild ist sehr schön :)
Wilhelm Wittmann
Am 02. November 2008 um 10:52 Uhr
Es ist sehr hilfreich den Werdegang zuverfolgen. Vor allem kommen sehr kreative Gemälde zustande. Ich werde mir die step by step Anleitung zu Gemüte führen. Bisher war ich mit deckenden Farben tätig, der Farbaufbau verläuft genau entgegengesetzt. Aber wie gesagt, mit diesen prima Anleitungen werde ich bestimmt zurecht kommen. Danke und weiter so!
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genial - wie ein Aquarell Bild entsteht.
Ein Medium wo mir nicht liegt. und oft versucht.
Vielleicht sollte ich wirklich mal wieder die aquarell Farben wieder rausholen und einfach probieren.
liebe grüsse
stephanie christine thoma